Anlagen für Automobilkabel und Building-wire

In der Kabelproduktion für Automotivkabel und Buildingwire findet unsere Extrusionstechnik seit vielen Jahren erfolgreich Anwendung. Das Produktionsfeld erstreckt sich dabei von Standardmaschinen bis zur kundenspezifischen Anlage mit höchster Leistungs- und Wirtschaftlichkeit.
Ob Sie Ihre Produktivität mit hohen Produktionsgeschwindigkeiten steigern oder Ihre Anfahrverluste mit unserer dynamischen, durchmessergeregelten Rampenfunktion auf ein Minimum reduzieren, ob Sie Produktfehler über das SIEBE Process Control System erfassen und separieren oder durch unsere automatischen Farbwechselsysteme verkürzen – SIEBE hat die wirtschaftliche Lösung für jede Anwendung.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne bei der Auslegung und Konzeption Ihrer Anlage. 


ADERN

SIEBE Extrusionslinien für Fahrzeugleitungen garantieren den Kabelherstellern die Einhaltung der hohen qualitativen Anforderungen der Automobilindustrie, selbst bei höchsten Produktionsgeschwindigkeiten.
Ausgestattet mit dem SIEBE Process Control System (SPCS) sorgen nachfolgend aufgelistete Funktionen für größte Produktionssicherheit und geringste Anfahr- und Farbwechselverluste:

  • Heiß-Kalt-Durchmesserregelung mit Rampenfunktion
  • Produktabhängige Farbwechselmeldung,
  • Schnellstop bei Drahtriß
  • Geschwindigkeitsabhängige Zuschaltung von Sparktester
  • Meßmittelüberwachung
  • Online Qualitätssicherung (Cpk -Auswertung)

Bei der flexiblen kundenspezifischen Linienausstattung mit 1-2 Coextrudern, Paketsystem, Doppel- oder Faßwickler werden durch die SIEBE Extrusionslinien die Fabrikationsprozesse in der Automobilkabelindustrie optimiert.

Technische Daten Adern (Bspl.)
Extruder HSP 65-27D oder HSP 85-27D
Co-Extruder HSP 38-28D oder HSP 45-25D
Ablaufgut Cu-Litze 0,22 – 6 mm²
Produktaufnahme Niehoff NPS, Bongard Fass- oder Ringwickler, Leimbach Doppelwickler, o.ä.
Isolationsmaterial PVC, PP, PE, HFFR, TPE, Sonderwerkstoffe
IsolationsØ max. 6 mm
Geschwindigkeit 0 bis max. 1800 m/min
Kühlstrecke >150 m, Mehrfachdurchlauf
Andere Ausführungen und Größen auf Anfrage möglich

Cross-linked ADERN (CV-Extrusion)

SIEBE CV-Extrusionsanlagen für die Produktion von Fahrzeugleitungen mit XLPE- oder EVA-lsolierung garantieren den Kabelherstellern die Einhaltung der hohen qualitativen Anforderungen der Automobilindustrie, selbst bei höchsten Produktionsgeschwindigkeiten.
Ausgestattet mit dem SIEBE Process Control System (SPCS) sorgen nachfolgend genannte Funktionen für größte Produktionssicherheit und geringste Anfahr- und Farbwechselverluste:

  • Durchmesserregelung mit Rampenfunktion
  • Produktabhängige Farbwechselmeldung
  • Schnellstop bei Drahtriß
  • Meßmittelüberwachung
  • Online Qualitätssicherung (Cpk-Auswertung)

Bei der flexiblen kundenspezifischen Linienausstattung mit Doppelüberkopfablauf 630 oder 800, 1 – 2 Coextrudern, CV-Rohr 25 bar / 225 °C, Paket-System NPS, Faß- oder Ringwickler werden durch die SIEBE CV-Extrusionsanlagen die Fertigungsprozesse in der Automobilkabelindustrie optimiert.

Technische Daten CROSS-LINKED ADERN (CV-EXTRUSION)
Hauptextruder 1 x HSP 85-20D
Temperierung flüssig
Co-Extruder 2 x HSP 45-20D oder 1 x HSP 45-20D
Temperierung Öl / konventionell
Spritzkopf fixe Zentrierung
Ablaufgut Cu-Litze 0,35 - 6,00 mm²
Isolationsmaterial XLPE / EVA
IsolationsØ max. 6 mm
Geschwindigkeit 300 - 1.000 m/min
Vernetzung ca. Dampf 20 - 25 bar bei 200 - 225 °C
Länge CV-Rohr ca. 180 m
CV Heizstrecke ca. 120 - 140 m
CV Kühlstrecke ca. 20 - 60 m
Andere Ausführungen und Größen auf Anfrage möglich

FLACHLEITER

Diese SIEBE Extrusionsanlage ist für die Herstellung von Flachleiterkabeln konzipiert.
Um den Spritzkopf als Fixpunkt in der Kabellinie zu belassen und die im Betrieb entstehende Wärmeausdehnung auszugleichen, ist die gesamte Plastifiziereinheit  mit  massiven Linearführungen verschiebbar auf dem Maschinenkörper montiert.Das Werkzeugwechselsystem ermöglicht einen schnellen Werkzeugwechsel.

Die Extruder der HSP-Serie sind kompakt auf einer soliden Schweißkonstruktion aufgebaut. Der Motor ist unter dem Zylinder angeordnet und sorgt so nicht nur für weitere Platzersparnis, sondern auch für die kompakte Kraftübertragung  zum Getriebe und somit wird ein pulsationsfreier Ausstoß mit größter Temperatur- und Druckgleichmäßigkeit gewährleistet.Eine sorgfältige Materialauswahl  für Schnecke und Zylinder sorgt im Betrieb für gute Gleiteigenschaften und geringsten Abnutzung. Zusammen  mit einer präzisen Temperaturregelung jeder Heizzone mit Temperaturschwankungen kleiner als 0,25% vom Sollwert garantieren SIEBE-Extruder so eine schonende Plastifizierung des Materials.
Ihre hohe Leistungsfähigkeit beruht auf folgenden speziell zusammen gestellten Komponenten:

  • Verwendung von leistungsfähigen Extrudern der HSP-Reihe  für Haupt- und Co-Extruder
  • Vielfachabwickler für variable Kabelkonstruktionen
  • Werkzeugwechselsystem mit drei Werkzeugen für schnelles Umrüsten
  • Raupenzug- und Schubeinheiten für schonenden Transport
  • Hochpräzise Messgeräte
  • Horizontaler  Zwischenspeicher
  • Doppelwickler

Die Ausstattung der Extrusionslinie mit den einzelnen Anlagenkomponenten, z.B. ein Coextruder für Streifenmarkierungen, ist so flexibel, daß fast alle produktionsspezifischen Sonderwünsche des Kunden berücksichtigt werden können.

Technische Daten FLACHLEITER (Bspl.)
Extruder je nach Kabelabmessungen von 45-27D – 85-27D
Leiterquerschnitt Flachkabel
Ablaufgut Kupfer blank / verzinnt / versilbert
Isolationsmaterial PU, HFFR, PVC, PE, PP
Leiterabmessungen Breite: ca. 1,00 - 20,00 mm, Dicke: ca. 0,05 - 1,00 mm
Aderanzahl ca. 1 - 32
Kabelabmessungen Breite: ca. 5 - 150 mm, Dicke: ca. 0,20 - 3,00 mm
Geschwindigkeit 0 bis max. 250 m/min

Fluorkabel

Im Vergleich zu einem "herkömmlichen" Extruder unterscheidet sich der Fluorextruder lediglich hinsichtlich seiner speziallegierten Oberflächen. Die sehr säurelastigen Fluorpolymere müssen mit Extrudern mit speziellen sehr säurebeständigen Oberflächenlegierung verarbeitete werden. Herkömmlich Werkstoffe würden dem hohen Säuregrad nur eine sehr kurze Zeit lang standhalten.
Fluorextruder sind daher eher ungeeignet auch Standardpolymere zu verarbeiten. Der Fokus bei der Materialauswahl liegt klar auf Säurebeständigkeit, nicht aber auf Abrasionsbeständigkeit.